List #1131
Gdańsk City Council do Mauritius FERBER & Ioannes DANTISCUSGdańsk (Danzig), 1537-07-07
| odebrano [1537]-07-11 Rękopiśmienne podstawy źródłowe:
Pomocnicze podstawy źródłowe:
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Den Hochwirdigsten in Goth Herrenn, hern Mauritio / von Gotes genaden zcu Ermelant, her Iohanni / zcu Culmensehe bisschove / und zcu Pomezan administrator etc., / unsern genedigenn herren
Hochwirdigste in Gott, gnedige hern.
Unszer stete und unvordrosszene dienste / szeint Ewer Gnaden allewege bevoran myt fleisz entpholen. /
Gnedige Hern.
Es werden sych Ewer Gnaden sunder czweifel / ausz den hendeln, / so auf jungster tagfart Stanislai zcu Thorn gehalten / was von wegen der legung des hammers / und muntzschlaens / als nemlich das auf Ioannis kurcz beygewichen. / Die hammere stille stehen / und aufhoren solten / entschlosszen / czur nuge unnd woll wisszen czu erinnern und dweyl wyr solcher gemeynen bewillung / nochgekommen / und czu muntzen / aufgehort. / Tragen sych hierczu, / ouch gancz unvorhoft / durch gebrech und mangel der cleynen munczen in der teglichen vorhandelung / nicht geringscheczige beschwer czuforderst / angeszehen. / Das allerley geweihsz / und sunst, / so aus der loblichen Cronen czu Polen hieheer gebrocht / und vorkouft / nicht herwidderummb von den unszern wahre genomen, sunder die czalung des geldes / in hoge summen / und in der baerschaft / mith sych nehmenn. Dodurch eigentlich erfolget, / das die cleine muncze / auszgefurt / und aus gebroch derszelbigen die Jochims taler / in der teglichen czalunge / gegeben / und derwegen des kaufmans handel, item der tageloner / arbeits / und sunst gemeyner man / in der entrichtung / vil hinderliche an stussze und beschwer / leiden musz. /
Wie sulchs / von dem groszmechtigen, / wolgebornen / und gestrengen hern Georgen von Bayszen, / marienburgischen woywodden etc., so in dieszen tagen hier geweszen / szelbst augenscheinlich befunden und angeszehen / und hierummb sulchs an Ewer Gnaden als die heupter dzieszes gutten vaterlandes / myt dem besten vorschryben und dweyl wyr guth und notick / noch gelegenheit icziger gebrech und mangelunge der cleynen munczen / czuszeyn / befinden, / das sulch gebrech / beschwer und obligen dieses landes / an konigliche maiestat, unszern allergnedigsten hern, / aus Ewer Gnaden radt bedencken / und vorwillen der andern / gelangete / und ummb weiter munczunge der teglichen / und auszgeblichen muncze die czum entscheidt des gemeyne mannes dienet / gebeten wurde. /
Derwegen in nothwendiger betrachtung gemeynes anliggents / und czu vorhuttung vyler unbeqwemickeit / ist an Ewer Gnaden unszer dienstlich und fleissick bitten. / Dieselbigen / wollen / irem hogen vor stande noch / dys thuent, / noch seiner wicht und notturft / beherczigen / und erwegen / und in der besten gestalt / alle diesze ungelegenht koniglicher maiestat, unserm allergnedigsten hern, / czuerkennenn geben. /
Genczlichen und ungeczweifelten vorhoffens seinde / dieselbige ire konigliche maiestat werde in gnediger anmerckunge Ewer Gnaden raths und bedenckens / sich auf die wege, / domit czum hamer der cleinen entscheidtlichen muncze / widder gegriffen werden muchte / furen lossen / und was also Ewer Gnaden durch iren radt / dieszer sache czu gutte / thuen / und vortstellen werdenn, / das wollen wyr / in allewege ummb Ewer Gnaden wilfarigen fleisses / czuvordienen / bereitwillick erfunden werden. / Dan who solchs (des wyr uns yo nicht vorszehen wellen) geweigert / konnen wyr Ewer Gnaden vortrawlicher mehnung nicht bergen, / das wyr / in besorgunge der faer / myt der wyr als die in regimente sytczen / begriffen / der protestacion in obgedochter tagefart gethon / uns czuhalten nicht wol ummbganck haben kunten. /
Ewer Gnaden hiennt Gote dem almechtigen in langweriger gesuntheit / und gluckseliger wolfart / myt fleisz entphelende. /
Datum Danczick, am VII-den Iulii anno etc. XXXVII.
Ewer Gnaden dienstwillige burgermeister und rathmanne der stadt Danczick