Wir konnen E(uer) L(ieb) freuntlicher wolmeinung auf derselben an uns gethanes schreibenn belanngen den edlen unnd ernvest(en) unnsern besonndern lieb(en) ⌊Nicalen Dzialinski⌋ heuptman zu ⌊Strassburg⌋, / deselbigen erbietens unnd entschuldigung von wegen dess eingriffs, / so unns in unnserm ampt Gilgenburg beschehenn, / nicht bergen, / das wir kurcz vorweilter tag bei dem erwirdig(en) inn Gott, hern ⌊Johannsen(!) bischoff(en) zu Colmensehe⌋ / auch unnserm lieben freund unnd nachparn zur ⌊Loebeu⌋ gewesen. / Alda wir den edlen unnd ernvest(en) unnsern besonndern lieb(en) ⌊Achaczium Zemen⌋ etc. auch angetroff(en) unnd sollichs eingrifs halben beredung gehalten. / Dieweil aber dass selbig inn eil unnd aus ursach ⌊junger kuniglich(er) m(aieste)t zu Polan⌋, unnsers gnedig(en) herren und freuntlich(en) lieben oheims, / ehelich(en) beilagers, diss beigelegt zu werden verhindert worden. / Warumb wir unns nach ⌊Konigsperg⌋ umb sovil eher begeb(en) haben mussen. /
Hetten wir unns gleichwol versehen, der ⌊beruerter(?) von ⌊Strassburg⌋⌋ hett sich E(uer) L(ieb) gethanes schreiben der datis den V-t(en) Februarii zu ⌊Hilssberg⌋ ausganngen stehet
AAWO, AB, D.96, f. 131v bis zu ortterung(?) des hanndels sich(?) gemess gehalt(en) habenn. / Aber wie dem allem, so konnen wir E(uer) L(ieb) unverhalten nit lassen, / dass er seidher weiter wider unns in stehennder hanndlung uf dem eÿss zu abbruch unnsers eigenthumbs eingrif gethann. / Zue dem so werd(en) wir durch unnsern ⌊heuptman zu ⌊Gilgenburg⌋⌋, dass sich ⌊der von ⌊Strassburg⌋⌋ unns den theil sehes, so in unnserm furstennthumb unnd dem lehen der ⌊Chron Polan⌋ geleg(en), / bei itzigen offnen wasser, / aufs new denselbig(en) mit steck(en) unnd anndern zu visch(en) vermiethet, nichts minder den sehe belagern unnd auf dem unnsern bewach(en) lassen thut, / glaubhafftig berichtet, / der meinung, wie leichtlich abczunemmen, / die unnserigen auff unnserm eigennthumb hidden by binding⌈[b]b hidden by binding⌉, grund unnd bodenn dess sehes gewaltiglich(en) zu entseczen unnd visch(en) zu weren. / Aus welchem E(uer) L(ieb) als der hochverstenndig wie trewlich unnd nachparlich unns ⌊der von ⌊Stassburg⌋⌋ meint. Auch mit was recht unnd als den erbietung(en) nach unns seinethalben vorgeschlag(en) gemess, / leichtlich abczunemmen. / Unnd wiewol wir zu schutz ⌊koniglich(er) ma(ieste)t⌋ unnd der ⌊Chron Polan⌋ leh(en) auch zu hanndt habenn unnsers eigenthumb geburennde mass zu treff(en) unnd vortzunemmen wol wiss(en), / so haben wir doch sollichs bis ansezer(?) von wegen dess lieben friden unnderlassen. /
Dieweil dann E(uer) L(ieb) dess ⌊koniglich(en) teils Preussen⌋
AAWO, AB, D.96, f. 132r neben a[...] stain⌈[...][...] stain⌉ president sein, / sein wir der freuntlich zuv stain⌈[zuv]zuv stain⌉ersicht, E(uer) L(ieb) werden nachnach [...] stain⌈[...][...] stain⌉ [...] stain⌈[...][...] stain⌉licher frevel hinfur nach ble[...] stain⌈[...][...] stain⌉ [...] stain⌈[...][...] stain⌉ furdern. / Damit durch den ⌊vilbemelt(en) von ⌊Strassburg⌋⌋ aus ubel nit ergers geheufft werde. / Dann wo sollichs nicht abgestelt, / werden wir getrungner noth auch unnsern leh(en) und eides pflicht(en) nach / die wege zu such(en) unnd zu gebrauch(en), / damit unns in sollichem / nichts mit gwalt entczog(en) verursacht. / Welchs wir doch, sovil es imer umbganngk, vil lieber nachlassen wolt(en). /
Unnd haben diss E(uer) L(ieb), damit dieselben mit was fugen diss vorgenohmen zu erseh(en), freuntlicher nachparlich(er) meinung unangezeigt nit wollen lassen unnd thun E(uer) L(ieb) hiemit dem lieben Got bevelh(en). /