Letter #4896
Ioannes DANTISCUS to Albrecht I von Hohenzollern-AnsbachBraunsberg (Braniewo), 1541-05-29
received 1541-05-30 Manuscript sources:
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Dem durchlauchten, hochgebornen fursten und herren, hern
Durchlauchter, hochgeborner furst, hochgunstiger, lieber her und freundt. / Unsere freuntliche und vleiswillige dinste zuvoran. /
Wir haben neben unserm
Hierumb wir und unser
Wie aber E(wer) F(urstliche) D(urchlauch)t weiter begeren, / das wir und unser GStA PK, HBA, C1 No 760, 1v diesen baw, uff unser grentzen erstreckt, / wie er dismal gestelt, / bis uff negstkunfftig sanct Michels tag[1] / wolten lassen beruhen, / uff das der mitler zeit vor s(anct) Michels tag fueglicher weis / in dem, / das uff unsere grentzen und grundt gelanget, / gentzlich wurde abgethan, / dorzu sein wir und unser w(irdiges) capittel Euer F(urstlichen) D(urchlauch)t zu wilfarn freuntlich und dinstlich erbottig mit vleissiger bitt, E(wer) F(urstliche) D(urchlauch)t wolte vorschaffen, / das dem dergestalt wurde nachgekommen, / und in keinerlei weiss lenger vorzogen, / auch das mitler zeitt nichts uff unser seiten und boden weiter vorbauet, / gestossen ader gesetzt, / sondern uff benante zeitt volkomlich wurde geschlissen und hinweg gebracht, / das etwan unlust, / so mit solchem bauen und bessern wurde fortgefaren, / gemieden, / unnd nicht ins werck kuem, / wie wir uns dan solchs dermassen gehalten und entlich volzogen zuwerden vortraulich zu E(wer) F(urstlichen) D(urchlauch)t wollen vorsehen, / in der gunst und gnad wir uns sampt unserm w(irdigen) capittel freuntlich und dinstlich thun befelhen, / ein angenehme antwort uff dis unser schreiben wartende.
Dat(um)
ma(n)u p(ro)pria s(ub)s(cripsi)t adscribed, in the hand of Dantiscus⌈ma(n)u p(ro)pria s(ub)s(cripsi)tma(n)u p(ro)pria s(ub)s(cripsi)t adscribed, in the hand of Dantiscus⌉
Postscript:
E(wer) F(urstlichen) D(urchlauch)t bothe von
In beschlus dis brieffs hat uns unser
GStA PK, HBA, C1 No 760, 1 unnumbered
Vor die neue zeitung / thue wir E(wer) F(urstlichen) D(urchlauch)t mit hochem vleis dancken. / So dergleichen uns was zu kombt, / wie wir teglich hoffen, / sol E(wer) F(urstlichen) D(urchlauch)t unvorhalten bleiben. / Wil auch E(wer) F(urstlichen) D(urchlauch)t an koniglichen hoff schreiben, / dohin wir, / nach erhaltenem antwort, / unsern bothen in etlichen wichtigen sachen schicken, / wolle wir befelhen, nichts anders also das unnser / mitzunehmen, unnd widderschrifft zufurdern und mitzubrengen / etc.